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Marga S.

Mein Kind kam mit Down Syndrom zur Welt und ich weiß überhaupt nicht mehr, warum ich so große Angst davor hatte. Danke, dass Sie mich vor dem übelsten aller Schritte bewahrt haben!

Isabel K.

Ohne Tiqua hätten Vanessa und Joel keinen kleinen Bruder, wäre meine Ehe kaputt gegangen ...

Ich habe Ihnen so viel zu verdanken!

Frauenarzt Dr. F.

Vor ein paar Jahren bekam ich einen Brief von Tiqua e.V. Ich griff mit wenig Hoffnung nach dem Gesprächsangebot - und seither habe ich keine einzige Abtreibung mehr gemacht.

Arztpraxis Klaus K.

Dank Ihnen passiert jetzt bei uns das, was wir uns schon immer erträumten: konkrete Ungeborene in konkreten Gesprächen zu retten.

Ein perfider Plan

Wilbert (48) bittet uns um Hilfe: Seine Freundin Lydia hat in 3 Tagen einen Abtreibungstermin. Wir erfahren: Lydia kann aufgrund ihrer persönlichen Situation auf keinen Fall das Kind austragen. Sie ist einzige Tochter ihrer betagten Eltern, der Vater pflegebedürftig, die Mutter manisch-depressiv. Seit Jahren fährt Lydia jeden Abend und jedes Wochenende zu ihren Eltern, um sie zu pflegen, sie kauft für die Eltern ein, kocht, putzt, wäscht, kümmert sich um alles.


Lydia und Wilbert lernten sich auf einer Fortbildung der Firma kennen. Ihre Arbeitszeit hat sie zuletzt schon auf 30% gekürzt und lebt dabei von der Hand in den Mund – und weil sie auch damit nicht die Rund-um-die-Uhr-Pflege der Eltern gewährleisten kann, ist sie nun dabei, ihre Wohnung aufzulösen, um bei den Eltern einzuziehen.


Wir schauen uns das vor Ort an: Die winzige Sozialwohnung der Eltern zwingt Lydia, sich auf der Wohnzimmercouch einzurichten. Als wir Lydia treffen, ist sie gerade dabei, ihre Kisten im Keller des Mietshauses bei den Eltern unterzustellen, weil in der Wohnung kein Platz dafür ist.

Das Schlimmste aber ist ihr äußerst aggressiver Vater, der sie in einer unwürdigen Weise herumkommandiert (ordert bei ihr Kaffee und schlägt ihn ihr dann aus der Hand, weil er „scheußlich schmeckt“). Die Mutter sagt: „wozu haben wir eine Tochter, die soll uns pflegen!“


Da ihr vom Arbeitgeber eine Anfrage auf freie Mitarbeit abgelehnt wurde, hatte Lydia vor, sich als Informatikerin selbständig zu machen und gleichzeitig ihre Eltern zu pflegen. Doch unter diesen Umständen ist uns sofort klar, dass dieser Plan nicht gelingen kann: Sie würde hier bei der Behandlung durch die Eltern keine Zeit für Erwerbstätigkeit übrighaben – und auch gar keine Möglichkeit, um einen Arbeitsplatz einrichten können.


"die haben wir weggemacht!"


Ich möchte von Lydias Mutter wissen, wieso sie eigentlich in einer Sozialwohnung leben. „Wir haben genug für diesen Sch...Staat gemacht, wir haben uns angestrengt, sind bei jeder Demo mitgegangen, konnten deshalb nicht auch noch arbeiten, dafür war keine Zeit“, lautet die Antwort.

Warum sie keine weiteren Kinder haben?, frage ich sie.

Doch, andere Kinder hätte es schon noch gegeben, aber „die haben wir weggemacht, wie viele, das weiß ich nicht mehr, Lydia soll froh sein, dass sie hier leben darf!“

„Warum haben Sie die anderen Kinder abgetrieben, nicht aber Lydia?“

„Weil ich mir dachte, wir brauchen mal eine Pflegerin (ich wusste, es ist ein Mädchen), wenn wir alt sind.“

„Warum darf Lydia dann nicht auch ein Kind bekommen, das später sie pflegen kann?“

„Die Lydia hat gar nichts zu wollen, die kann froh sein, dass wir sie am Leben gelassen haben, sie hätte ja auch wie die anderen enden können. Schon, dass sie Informatik studiert hat, machte uns wütend, weil sie damit den Sch...Staat mit groß macht.“

„Wer soll Ihrer Meinung nach Lydia pflegen, wenn sie alt und gebrechlich ist, wo soll sie hingehen?“

„Die kann ruhig im Straßengraben landen!“


Geht dieser perfide Plan auf?


Lydia ist schockiert – in dieser Deutlichkeit hat die Mutter das noch nie gesagt. Wir machen Lydia klar, dass die Mutter aus ihrer Sicht sicher klug gehandelt hat, indem sie sich ein Kind als Pflegerin großgezogen hat, dieser Eigennutz aber sehr verwerflich ist. Lydia selbst hat es nun in der Hand, ob dieser perfide Plan aufgeht. SIE könnte das jetzt ganz anders machen, indem sie ihr Kind bekommt und es einfach aus Liebe großzieht, und prüfen, ob nicht doch eine Verbindung mit Wilbert gelingen könnte. Wenn sie hingegen hier bleiben, die Abtreibung machen und sich dieser Aggression und Bösartigkeit ganz aussetzen würde, beweist sie der Mutter nur, dass sie tatsächlich als Sklave geboren wurde. Dann aber wäre doch das Studium umsonst gewesen, das hätte sie sich sparen können.


Des weiteren haben wir uns um alle rechtlichen Fragen gekümmert und dabei festgestellt: Den Eltern steht staatliche Hilfe zu. Derselbe Staat, den sie am liebsten auflösen wollen, finanziert teilweise ihren Lebensabend. Schon immer fanden sie Genugtuung darin, den Staat zu schädigen, nun können sie das fortführen und staatliche Unterstützung bekommen. Die Tochter Lydia, die doch mindestens 1 nächsten Steuer- und Beitragszahler erzieht, bekommt hingegen nichts vom Staat. So springen wir in die Bresche, indem wir Lydia ermöglichen, eine eigene Wohnung in der Nähe der Eltern zu beziehen und die Kosten für eine Pflegehilfe für die Eltern mittragen.


Außerdem arbeiten wir intensiv mit Lydia und Wilbert an ihrer Beziehung – und sehen gute Chancen, dass die beiden dauerhaft zusammenbleiben.


Kosten: EUR 2.708,52


Spenden für Lydia, Wilbert und ihr Baby

Lösung von

Schwangerschaftskonflikten