Wenn Menschen sich Gott zuwenden ...




„Wenn Menschen gottlos werden, dann sind Regierungen ratlos, Lügen grenzenlos, Schulden zahllos, Besprechungen ergebnislos, dann ist Aufklärung hirnlos, Mode schamlos, sind Politiker charakterlos, Christen gebetslos, Kirchen kraftlos, Völker friedlos, Sitten zügellos, Verbrechen maßlos, Konferenzen endlos und Aussichten trostlos.“ Diese Worte des 1944 verstorbenen französischen Schriftstellers und Piloten Antoine de Saint-Exupéry scheinen mehr denn je auf unsere heutige Zeit zu passen: Die tragisch-grotesken Corona-Maßnahmen mit dem Hang zur Repression, Korruptionsaffären allerorts, sich dem Zeitgeist anbiedernde Kirchenhäupter, das Säbelrasseln im Osten, Medien, die sich willfährig vor den Karren der Mächtigen spannen lassen und Lügen verbreiten, der omnipräsente Genderwahn … Die Liste ließe sich fortsetzen. Die Hauptleidtragenden aller Missstände sind wieder einmal die Schwächsten unserer Gesellschaft: die Kinder – geboren wie ungeboren – sowie die alten und kranken Menschen.

Erschütternd zum Beispiel das Ergebnis einer Untersuchung des Universitätsklinikums Essen, wonach allein während des zweiten mehrmonatigen Lockdowns vor rund einem Jahr bis zu 500 Kinder und Jugendliche versucht haben, sich das Leben zu nehmen! Es ist höchste Zeit, dass wir zusammenstehen, um die Kinder zu retten!

Als weiteres Beispiel ist die Forderung des französischen Staatspräsidenten Macron anzuführen, der zu Beginn von Frankreichs EU-Ratspräsidentschaft ankündigte, in der Grundrechtecharta der EU ein „Recht auf Abtreibung“ zu verankern. „Ziel ist die Freigabe der Abtreibung ohne jede Einschränkung bis zur Geburt als einklagbares 'Rechtsgut' in der EU." Dazu brauche es „ein EU-weites flächendeckendes Angebot an Abtreibungspraxen und -kliniken bis in den letzten Winkel des ehemals christlichen Kontinents, die das millionenschwere Geschäft mit der Tötung ungeborener Kinder betreiben“, wetterte schonungslos und treffend Jürgen Henkel, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche.

Auch in den USA hat jüngst Präsident Biden seine Absicht bekräftigt, ein „Recht auf Abtreibung“ gesetzlich zu verankern. Seine Regierung wolle alles dafür tun, „den Zugang zu wichtiger reproduktiver Gesundheitsversorgung zu stärken“. Dem brutalen Kampf gegen die Kinder zum Trotz, den sich die Biden-Regierung auf die Fahnen schreibt, sind die positiven Auswirkungen der lebensfreundlichen Trump-Regierung jedoch immer noch spürbar: Mit Freude nehmen wir zur Kenntnis, dass in den US-Staaten im Jahr 2021 mehr Gesetze zum Schutz der ungeborenen Kinder verabschiedet wurden als in allen anderen Jahren seit 1973 (dem Jahr, in dem mit Roe gegen Wade die Abtreibung legalisiert wurde). Insgesamt handelt es sich um 106 Pro-Life-Gesetze in 19 verschiedenen US-Staaten!

Saint-Exupérys eingangs zitierte und so treffende Analyse mag bedrückend klingen, aber sie zeigt uns auch die Lösung auf: Wenn wir uns mit ungeteiltem Herzen wieder Gott zuwenden, wendet Er alles zum Guten, auch für die ungeborenen Kinder. Viele Menschen haben in dieser Zeit die Notwendigkeit und Kraft des Gebets wiederentdeckt, neue Gebetsinitiativen in und für Deutschland sind entstanden – das macht Mut!



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