3. Brandbrief an alle Bundestagsabgeordneten


Am 21. Februar verabschiedete der Bundestag handstreichartig eine Änderung des Paragraphen 219a.

Der Bundesrat verzichtete überraschend auf eine Stellungnahme, so konnten die Lesungen im Bundestag an einem einzigen Tag durchgezogen werden. Das bisherige Verbot, Werbung für Abtreibung machen zu dürfen, wurde damit deutlich gelockert. Wie üblich ist von einem „Kompromiss“ die Rede – der für die ungeborenen Kinder allerdings tödlich ist. Künftig darf man zwar nicht für die Abtreibung werben, aber man darf „informieren“, was faktisch auf dasselbe hinausläuft. Ein weiterer fataler Schritt in die falsche Richtung.

Union und SPD stimmten für den Kompromiss. Grüne, Die Linke und FDP auch, aber ihnen geht die Änderung nicht weit genug: Sie wollen die völlige Aufhebung des Verbots. Sie wollen nun das Bundesverfassungsgericht anrufen, um Abtreibungswerbung doch noch durchzusetzen. Nur die AfD zeigte sich standhaft und stimmte dagegen.

Abtreibungsärzte sind keine „Wohltäter“. Mit der Tötung unschuldiger, ungeborener Kinder verdienen sie ihr Geld. Künftig sollen sie für ihre Arbeit auch noch „informieren“ dürfen. Es läuft etwas schief unter den Verantwortungsträgern des Landes!


Deshalb haben wir uns nun schon mit unserem 3. Brandbrief an alle Bundestagsabgeordneten gewandt.


Und wir bitten Sie: Schreiben auch Sie!


Protestieren Sie bei Ihrem Abgeordneten gegen die garantiert todbringende Diskriminierung der Ungeborenen. Es ist schon viel geholfen, wenn jeder von Ihnen an 3 Bundestagsabgeordnete schreibt.

Ihren Abgeordneten finden Sie hier: Deutscher Bundestag


Unser Brief im Wortlaut


Sehr geehrter Herr/Frau MdB,


mit großer Bestürzung haben weite Teile der Bevölkerung die handstreichartige Verabschiedung des neuen Paragraphen 219 a durch den Bundestag vernommen. Das Schnellverfahren haben Sie an Wissenschaftlern, Ärztegremien und unabhängigen Experten vorbei durchgezogen.

Was fassungslos macht: Sie als Politiker, denen aufgrund Ihrer Macht das Wohlergehen der Nation obliegen sollte, stellen sich nicht schützend vor die Schwächsten und Schutzlosesten. Die ungeborenen Kinder dem qualvollen Tod preiszugeben, stellt seit Jahrzehnten den am längsten andauernden und schwerwiegendsten Rückfall in eine grausame Barbarei dar. Die grausame Wahrheit wird verschwiegen: Jede Abtreibung ist ein vollstrecktes Todesurteil. Beteuern wir nicht seit Kriegsende ein „Nie wieder“?

  • Warum halten Sie an dieser tödlichen Richtung fest, obwohl der Rest der Welt dabei ist, aus dieser blutigen Geschichte auszusteigen?

  • Warum haben Sie zur Anhörung nur solche Personen eingeladen, die von Abtreibung leben und die nun für ihr blutiges Geschäft auch noch Werbung machen wollen?

  • Macht und Verantwortung ist Ihnen vom Wähler übertragen mit dem klaren Auftrag, sich an das Grundgesetz zu halten: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Ver-pflichtung aller staatlichen Gewalt“ (Art.1), „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ (Art.2). Erheben Sie in Ihrer Verantwortung für dieses Land Ihre Stimme gegen diese Tötungser-laubnis.

Vergessen Sie nicht: Morgens können Sie sich deshalb im Spiegel sehen, weil SIE nicht selektiert und abgetrieben wurden. Beenden Sie also diese mörderische Heuchelei!


Mit freundlichen Grüßen


Sonja Dengler

Lösung von

Schwangerschaftskonflikten

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Marga S.

Mein Kind kam mit Down Syndrom zur Welt und ich weiß überhaupt nicht mehr, warum ich so große Angst davor hatte. Danke, dass Sie mich vor dem übelsten aller Schritte bewahrt haben!

Isabel K.

Ohne Tiqua hätten Vanessa und Joel keinen kleinen Bruder, wäre meine Ehe kaputt gegangen ...

Ich habe Ihnen so viel zu verdanken!

Frauenarzt Dr. F.

Vor ein paar Jahren bekam ich einen Brief von Tiqua e.V. Ich griff mit wenig Hoffnung nach dem Gesprächsangebot - und seither habe ich keine einzige Abtreibung mehr gemacht.

Arztpraxis Klaus K.

Dank Ihnen passiert jetzt bei uns das, was wir uns schon immer erträumten: konkrete Ungeborene in konkreten Gesprächen zu retten.