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Marga S.

Mein Kind kam mit Down Syndrom zur Welt und ich weiß überhaupt nicht mehr, warum ich so große Angst davor hatte. Danke, dass Sie mich vor dem übelsten aller Schritte bewahrt haben!

Isabel K.

Ohne Tiqua hätten Vanessa und Joel keinen kleinen Bruder, wäre meine Ehe kaputt gegangen ...

Ich habe Ihnen so viel zu verdanken!

Frauenarzt Dr. F.

Vor ein paar Jahren bekam ich einen Brief von Tiqua e.V. Ich griff mit wenig Hoffnung nach dem Gesprächsangebot - und seither habe ich keine einzige Abtreibung mehr gemacht.

Arztpraxis Klaus K.

Dank Ihnen passiert jetzt bei uns das, was wir uns schon immer erträumten: konkrete Ungeborene in konkreten Gesprächen zu retten.

Am 10. Dezember 2018 verstarb der wahrscheinlich bedeutendste Philosoph unserer Tage. Prof. Robert Spaemann wurde seither in zahlreichen Nachrufen gewürdigt, weshalb ich an dieser Stelle einen ganz persönlichen Dank anschließen möchte. Dabei soll auch anklingen, welche große Rolle er für mich und für unsere Lebensrechtsarbeit gespielt hat.
Alles begann für mich mit einer Begegnung mit Heinrich Spaemann, dem Vater von Robert Spaemann, der auch von mir liebevoll „Väterchen“ genannt wurde. Denn ein Vater war er mir auch, ein geistlicher Vater. Heinrich Spaemann wurde nach dem Tod seiner Frau zum katholischen Priester geweiht. Damals war sein Sohn Robert 14 oder 15 Jahre alt.
Ohne Heinrich Spaemann wäre mein Verständnis der Welt und meine Haltung zu Gegenwart und Zukunft wohl noch einer ganze andere. Es war seine Schule, besser seine Gabe, die niemandem etwas vorschrieb, aber hartnäckig blieb, wenn es um das alles entscheidende Ziel ging: die Gotteserkenntnis.
Die geistige Verbundenheit ermöglichte eine Bindung, die mir wiederholt ganz konkret half, ungeborene Kinder zu retten.
Ein Beispiel: Weinend fuhr ich nach Überlingen, da mir ein Konflikt aus finanziellen Gründen zu entgleiten drohte. Alles hatte ich ihr schon angeboten – nur das eine nicht und dazu konnte ich mich einfach nicht überwinden, weil damals Zutrauen zur Zukunft noch ein winziges Pflänzchen war.
„Was ist los mit Dir?“ fragte er noch vor der Begrüßung, als ich klingelte. Ich erzählte es ihm, so umständlich wie möglich, um meine eigene Angst möglichst gut zu verbergen. Da hatte ich aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht: „Du fragst Dich also, wieviel Geld Du einer Schwangeren geben musst, wie hoch der Betrag maximal sein darf, stimmt‘s?!“
Ich nickte. Das genau war der Punkt: Wo war die Obergrenze, wie weit musste mein „Beamtenherz“ sich über das Geländer beugen?
Heinrich Spaemann dachte nach: „Wir machen jetzt folgendes, denn ich kann Dir auch nicht sagen, wo der Maximalbetrag liegen könnte. Ich mache uns jetzt Mittagessen, Du gehst solange im Park spazieren, bis Du zu einer Entscheidung kommst. Und dann kommst Du wieder her.“
Zunächst war ich erleichtert. Keine Diskussionen, keine Erklärungen, kein Stress. Aber das dicke Ende kam sehr schnell. Je länger ich überlegte, wie weit man finanziell gehen könne, um ein kleines Kind zu retten, desto verzweifelter wurde es in meinem Herzen. Kann ein Kind einen Preis haben? Müsste ich notfalls nicht alles Geld der Welt für die Rettung eines Lebens bieten? Das Geld, das ich ihr nennen würde, musste ich dann aber auch haben. Hatte ich das? Nie und nimmer!
Endlich war mir klar, dass ich nicht weiterkam, dass ich mich der Auseinandersetzung mit dem „Väterchen“ stellen musste. Erneut klingelte ich und obwohl ich mir gute Gründe zurechtgelegt hatte, heulte ich schon wieder und rief: „Ich KANN mich nicht entscheiden! Ich WEISS nicht, welche Summe ich nennen soll!“
Dann wartete ich den verdienten Tadel ab. Er aber lächelte milde und umarmte mich: „Gott sei Dank! Ich hatte schon befürchtet, Du kommst mit einer Summe heim ...“
Dann aßen wir zu Mittag und ich berichtete ihm vom konkreten Konfliktfall der Schwangeren und beichtete ihm meine Angst, das große Monster, das mich zu verschlingen drohte, Geld für ein Leben bieten zu müssen, aber es nicht zu haben ... Die Lösung kam dann in ganz überraschender Form, aber das ist ein ganz anderes Thema aus der Reihe „Wunder“. 
Der ehrfurchtsvolle Respekt und die Liebe zu Gottes Schöpfung, besonders zur Krönung dieser Schöpfung, dem Menschen prägte den Vater ebenso wie den Sohn – und inzwischen schon im Enkel die dritte Generation. Drei Generationen, vom Priester über den Philosophen zum Psychiater, und alle drei standen und stehen, jeder an seinem Platz, im Dienst für den Menschen.
Dankbar bin ich, jeden kennengelernt haben zu dürfen, denn jeder schenkte mir und vor allem den ungeborenen Kindern in wichtigen Momenten seine uneingeschränkte Hilfe.
Robert Spaemann ebenso wie seinem Vater bin ich zutiefst zu Dank verpflichtet für die vielfältige Hilfe und Unterstützung, die sie mir und dem Ringen um die Rettung der ungeborenen Kinder geschenkt haben.

 

Lösung von

Schwangerschaftskonflikten