Auch wenn es regnet


von Ella Gassert


Es tut so gut: Endlich ist es wieder merklich früher und länger hell. Die Sonnenstrahlen haben schon richtig Kraft, einen spürbar zu wärmen, vielerorts ist das Gezwitscher der Vögel zu hören und Schneeglöckchen zeigen sich als erste Boten des beginnenden Frühlings. Dieses Erwachen der Natur, das mit einer ganz eigenen Stimmung einhergeht, hat eine ungemein belebende Wirkung. Ich liebe den Frühling. Und anscheinend nicht nur ich. Denn auch viele Menschen um mich herum sind spürbar fröhlicher und entspannter. Sogar die, die sonst eher mit ernster und angespannter Miene anzutreffen sind. „Die Sonne wärmt so angenehm. Das Wetter macht richtig gute Laune.“ Darüber herrschte mehr oder weniger Einstimmigkeit. Und meine Laune war sogar so gut, dass nicht einmal der viele Staub auf den Möbeln, der durch die Sonnenstrahlen erst so richtig sichtbar wurde, meine Stimmung dämpfen konnte.


„Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte, und meine Zuversicht setze auf Gott, den Herrn, dass ich verkündige all dein Tun“ (Psalm 73,28 LÜ). Der Psalmbeter Asaf machte diese Aussage, als er eigentlich gar keinen Grund zur Freude hatte. Seine Lebensumstände wohl alles andere als einfach waren. „Ich bin doch täglich geplagt“, so sagt er in Vers 14. Und dann erlebte er in der Begegnung mit Gott, durch seinen Entschluss, sein Vertrauen auf ihn zu setzen, eine Art „Frühlingsstimmung“. Sie motivierte ihn sogar dazu, anderen von Gottes Tun zu berichten.


Es begeistert mich, solche Bibelverse zu lesen. Doch spiegeln sie sich auch in meinem Leben wider? Es fällt mir nicht schwer, mich von einer herrlichen Frühlingsstimmung inspirieren zu lassen. Aber Gottes Gegenwart in „dunklen Jahreszeiten“ zu suchen, in herausfordernden Umständen, an denen ich selbst meist nichts ändern kann, gelingt mir nicht so ohne weiteres. Auch bei Asaf dauerte es eine Weile, bis er von sich und seinen negativen Gedanken wegschauen konnte. „Bis ich ging in das Heiligtum“, so Vers 17a. Aber dann konnte er Gott begegnen! Und konnte wieder klar sehen. Auch ich muss mich auf den Weg machen und mich bewusst dazu entscheiden, auf Gott zu blicken und mich an ihn zu halten. Denn Gott will mir in schwierigen Zeiten Freude schenken, eine Freude, die von ihm kommt. Die mich festhält und durchträgt.


Karl Valentin hat es eigentlich in seiner eigenen, unnachahmlichen Art und Weise, Dinge auszudrücken, in folgendem Spruch genau auf den Punkt gebracht:

„Ich freue mich, wenn es regnet – denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.“

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